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Burn Out & Depression

Psychosoziale Erkrankungen
Sind wir wirklich hilflos ausgeliefert?

IMMER HöHERE ALLTAGSBELASTUNG

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Energie-Ressourcen ist ein Thema, das mit jedem Tag an Bedeutung gewinnt. Das wissen auch unsere Patienten. Erhöhter Druck und Anspannung in der täglichen Routine, mangelnde Entspannung und geringere Regenerationszeiten führen zu ganz neuen Belastungssituationen für Körper und Geist. Nicht ohne Grund schnellen die Fehlzeiten aufgrund vermehrt auftretender psychosozialer Krankheiten in astronomische Höhen. Laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse waren deutsche Arbeitnehmer 2010 allein wegen Burn Out-Symptomen fast zehn Millionen Tage krank geschrieben!

 

VORBEUGEN

Doch Sie können etwas für Ihre Gesundheit tun! Am besten noch bevor sich die Symptome von Burn Out oder Depression manifestieren. Denn entgegen landläufiger Meinung lässt sich Stress bzw. dessen Auswirkungen auf den Körper objektivieren. Den Schlüssel dazu liefern Hormone, insbesondere das Verhältnis der auf- und der abbauenden Hormone.

So entstehen Burn Out und Depression
Ein schleichender Prozess

WENN DIE HORMONE VERRÜCKT SPIELEN

Denken hilft zwar, nützt aber nicht immer. Denn nicht der Verstand ist der Herr in unserem Kopf. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit auch unsere Gedanken beeinflussen. Denken Sie positiv – bitte jetzt!

Jeder Depressive würde nichts lieber tun – es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Behandelt werden die Patienten meist mit Psychopharmaka, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten zwei Jahren um 30 % gestiegen.

Doch es gibt auch wirkungsvolle alternative Methoden, um die Volkskrankheiten Depression und Burn Out (Belastungsdepression) zu behandeln.

 

DIE FOLGE

Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur fast unüberwindlichen Hürde. Mehr noch: hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. Die Belastung bleibt dagegen unverändert bestehen, wird nun aber als noch belastender empfunden.

 

EIN FATALER KREISLAUF

In Stresssituationen werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht nun alle Register und sucht in seiner Not nach neuen Energie-Quellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Dieses Phänomen wird in der in der Psychologie Energiekanibalismus genannt. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer mit ausreichend Zucker zu versorgen. Ab jetzt lebt man von den letzten Reserven des Körpers.

 

ENERGIEKANIBALISMUS

Die wertvollste Substanz und Energiezentrale des menschlichen Körpers ist Eiweiß. Dieses wird in Energie umgewandelt und ist dann verbraucht. Glukoneogenese nennt sich dieser Prozess im Fachjargon. Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann u. a. nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn andauernder Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht so schnell wieder auf: man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burn Out müssen also kein persönliches Versagen bedeuten! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem kaum finden – geschweige denn das Problem lösen. Auch lässt sich gerade in Zeiten erhöhter Belastung und entsprechender Disposition durch eine optimale Versorgung mit gehirnaktiven Aminosäuren und deren Katalysatoren die Entstehung von Defiziten vorbeugen.

 

Selbstheilung aktivieren!

 

BURN OUT UND DEPRESSIONEN URSACHENBEZOGEN BEHANDELN

Prinzipiell geht man bei Burn Out und Depression von einer verminderten Serotoninsynthese im Gehirn aus. Darum werden bei der Standardtherapie spezielle Psychopharmaka verordnet, wodurch das zu wenig vorhandene Serotonin dem Gehirn länger zur Verfügung stehen soll. Das sind die so genannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Langfristig lösen diese Medikamente das Problem jedoch nicht. Denn sie verwalten nur einen Mangel. Das haben auch viele Patienten erkannt.

Je differenzierter die Persönlichkeit eines Patienten ist, desto eher lehnt er eine medikamentöse Therapie ab. Glücklicherweise stehen wirksame alternative Behandlungsmethoden zur Verfügung: Hierbei wird der Körper vermehrt mit jenen biologischen Grundbausteinen versorgt, die er braucht, um diese wertvollen Glücks- und Antriebshormone selbst zu produzieren. Der entscheidende Unterschied zur schulmedizinischen Behandlung: Nicht das vermindert produzierte Hormon künstlich länger im Gehirn wirken lassen – sondern die körpereigene Produktion auf natürliche Art und Weise erhöhen.

Burn Out

HORMONBILDUNG ANKURBELN

Hormonbildung ist so simpel wie Kuchen backen. Man braucht Zutaten. Und die sind längst erforscht. Jeder Biochemiker und Ernährungsmediziner wird bestätigen: ohne die essentielle Aminosäure Tryptophan kann im Gehirn kein Serotonin synthetisiert werden. Sie ist die so genannte limitierende Aminosäure zur körpereigenen Serotoninproduktion. Ohne Tryptophan gibt es kein Serotonin. Aber: Tryptophan ist die wertvollste Aminosäure, da sie in der Natur am seltensten vorkommt.

 

NUR WER HINTER DIE KULISSEN SCHAUT KANN HEILUNG FINDEN!

Natürlich kann man mit der Standardtherapie depressive Episoden kurzfristig behandeln. Doch wenn man das entsprechende Medikament wieder absetzt, kommen die Beschwerden meist zurück. Denn die Defizite bei den essentiell gehirnaktiven Aminosäuren bestehen weiterhin fort, wenn sie nicht behoben werden. Heilung kann in diesem Fall nur erfolgen, wenn man den biochemischen Stoffwechsel berücksichtigt, mögliche Blockaden aufdeckt und bestehende Engpässe bei deren Bildung auf natürliche Art und Weise ausgleicht. In der heutigen Zeit sind weitere Defizite in der Versorgung mit Spuren-Elementen und Vitaminen trotz gegenteiliger Behauptungen eher die Regel als die Ausnahme.

 

AMINOSÄUREN – DIE BAUSTEINE DES LEBENS

Eine zweite eminent wichtige essentielle Aminosäure neben Tryptophan ist der gehirnaktive Eiweißbaustein Phenylalanin. Aus diesem werden vier zentrale Hormone synthetisiert: die Hauptantriebshormone Dopamin und Noradrenalin, das Kreativitätshormon ACTH und das Glückshormon Endorphin. Ein Mangel führt dann auch zu Depression und Leistungsschwäche, wenn nur ungenügende Mengen dieser Antriebshormone im Zusammenwirken mit Katalysatoren (Zink, Magnesium, Vitamin B1, B2, B6, B12, Folsäure, Vitamin C) gebildet werden können.

 

GESUNDE ERNäHRUNG IST DAS A UND O

Viele Menschen sind der Ansicht, dass die normale Nahrung nicht mehr genügend Vitalstoffe enthält, und greifen aus diesem Grund zu Nahrungsergänzungen. Aber nur wenn man diese Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in der richtigen Dosis und in der natürlich vorkommenden Zusammenstellung aufnimmt, kann eine befriedigende Wirkung eintreten. Dann allerdings geballt! Beim richtigen Zusammenspiel aller Faktoren – auch den sekundären Pflanzenstoffen, potenziert sich die Einzelwirkung.

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